Praxisbericht
Hallo Herr Röck,
nachdem ich vor einer Woche meine mobile Jagdkanzel bei Ihnen geholt habe, ein Bild vom derzeitigen, vorübergehenden Standort.
Wie bereits telefonisch besprochen, verlief die Überführung völlig problemlos.
Hinter dem Wagen lässt sich die Kanzel sehr gut ziehen und ist fast nicht zu bemerken.
Das führt dazu, dass man sehr leicht die zulässige Höchstgeschwindigkeit weit überschreitet. Manchmal war ich mit dem Gespann mit 120 km/h unterwegs und dann ziemlich erschrocken. Gott sei Dank, hat mich keiner geblitzt. Also Kompliment zum Fahrwerk.
Das Aufstellen gelingt auch in schwierigem, unebenem Gelände dank der Kurbelstützen sicher. Eine kleine, auf dem Fahrwerk aufgeklebte Libelle, würde die lotgerechte Ausrichtung noch erleichtern. Steht die Kanzel nicht lotgerecht, führen Verwindungen der Kanzel dazu, dass sich der Türriegel nur sehr schwer betätigen lässt, sowohl von aussen als auch von innen. Ein zusätzlicher, kleiner Bügel an der Türinnenseite würde das Zuziehen erleichtern.
Sinn der Kanzel ist ja ihre Mobilität, zumal sie sich problemlos von einer Person rangieren lässt.
Dabei kann man sich das Wetter leider nicht aussuchen. Im Transportzustand liegt die Türe ja nach oben, so dass bei Niederschlägen Wasser durch den Türspalt eindringen kann. Abhilfe würde hier eine zusätzliche Plane aus dem gleichen Material wie der Kanzelsack schaffen. Diese könnte zum Transport temporär wie die Kanzelfenster mit Gummizügen befestigt werden und nach dem Aufbau leicht entfernt werden.
Auf alle Fälle ist die Kanzel völlig winddicht.
Derzeit steht meine Kanzel am Rande eines kleinen Wildackers, umgeben von Altholzbeständen.
Auf dieser kleinen Blösse dreht ständig der Wind. So habe ich dort im letzten Jahr vielleicht 20x angesessen, ohne Anblick zu haben, obwohl ausgelegter Apfeltrester jeden Tag vom Rot- und Schwarzwild vollständig aufgenommen wurde.
Vorgestern sass ich das erste Mal mit meinem Dackel darauf an und Rotwild wechselte in meinem Wind ( !!! ) bei gutem Licht an. Da die Kanzel erst zwei Tage vorher dort aufgestellt wurde, sicherte das Rotwild zur Kanzel hin. Durch die heruntergelassenen Camouflage-Vorhänge konnte es mich nicht eräugen und zog vertraut auf den Wildacker. Genial.
Also noch mal herzlichen Glückwunsch zur gesamthaft gelungenen Konstruktion.
Weidmannsheil !
Dr. Thomas Baude
Diese Email freut uns sehr - Danke
Hallo Herr Röck,
im Anhang schicke ich Ihnen wie versprochen ein Bild meines ersten von der Mobilen Jagdkanzel aus erlegten Bocks.
Außerdem schicke ich noch ein Bild von der Mobilen Jagdkanzel mit Zugfahrzeug im Revier -
Das ist ideal für mich, da ich kein Pächter bin, sondern allein mit Erlaubnisschein beim Forst in einem sehr belebten stadtnahnen Revier jage.
Die Kanzel bleibt daher auch nicht im Revier stehen (Vandalismus-Gefahr), sondern wird zum Jagd-Wochenende mit dem Auto ins Revier gezogen und dort an Ort und Stelle gebracht.
Die Erfahrung der ersten Einsätze hat gezeigt, dass das Auf- und Ab-Kurbeln zwischen Fahr-Position und Ansitz-Position schnell und problemlos geht.
Anbei noch ein Bild meines ersten (nach der ersten Übernachtung morgens) von der mobilen Jagdkanzel aus erlegten Bocks:
Ein Einstangen-Bock noch dazu - vom nahegelegenen, mehr oder weniger maroden Hochsitz aus hätte ich den gar nicht gesehen!
Stefan Fuchs
Diese SMS freut uns sehr - Danke
SMS von unserem Kunden am 28 Mrz:
"Hallo erste Sau tot 72 kg beim ersten Ansitz erlegt tolle Kanzel tolle Idee gruß Helmut M... aus Ebnat"
Kundenmeinungen
"...mit Ihrer mobilen Jagdkanzel wieder viel Lebensqualität zurückgegeben, da ich trotz meines Prothesenbeines ganz alleine ohne fremde Hilfe diese Kanzel aufstellen und aufsteigen kann. Vielen Dank (E.Wahl)"
Sehr geehrter Herr Röck!
Zu der von Ihnen angebotenen "Mobilen Jagdkanzel" muß ich Sie absolut beglückwünschen! Die Kanzel ist von der Bauausführung her sehr solide; sie ist geräumig und sowohl von der Raumnutzung her als auch von den Abmessungen und von der Einrichtung her sinnvoll durchdacht. Es ist ein absolutes Qualitätsprodukt, und ich bin mit dem Kauf der Kanzel außerordentlich zufrieden.
Gut finde ich, daß auf Geräuscharmut Wert gelegt wurde, wo immer dies offensichtlich möglich war. Obwohl ich die Kanzel im Frühjahr erworben habe und es daher noch keine Erfahrungen mit dem Ansitz im Winter gibt, denke ich, daß die Wintereignung sehr gut sein wird: Die Vliesvorhänge sind geräuschlos, wärmedämmend und in der Handhabung praxisgerecht; die geräumige Kanzel erlaubt das gefahrlose Aufstellen eines Gasheizstrahlers und auch das bequeme Ansitzen im Ansitzsack....Raum ist genügend vorhanden, die Bewegungsfreiheit bereitet überhaupt keinerlei Probleme.
Von meiner Kanzel aus schoß ich bisher einen Bock und ein Schmalreh, dabei bewährte sich die Auflagefläche für die Waffe (rechtes Dreieck) durchaus, zumal ich immer eine Filz-Vorderschaftunterlage verwende. Derzeit steht die Kanzel noch an einer abgemähten Wiese zur Fuchs- bzw. zur Jungfuchsbejagung; bald wird sie an den Rand eines Maisschlages umgesetzt werden, um im Herbst in geeigneten Nächten Sauen zu bejagen.
Nichts ist so gut, daß man es nicht noch verfeinern oder noch besser machen könnte: ich würde mir eine Art "Komfortpaket" zur Kanzel wünschen, das gegen Aufpreis angeboten werden könnte. Es sollte eine ( rote) Deckenbeleuchtung per Batterie vorsehen (ich habe eine Camping-Deckenbeleuchtung in der Deckenmitte angeklebt...hoffentlich hält das doppelseitige Klebeband! Aus naheliegenden Gründen wollte ich natürlich keine Löcher in das Kanzeldach bohren...hält das doppelseitige Klebeband nicht, dann muß ich eben das Leuchtenunterteil einharzen!) Dann wäre an der linken Kanzelinnenseite ein schmales Regal wünschenswert, für Kleinutensilien und ggfs. für einen Getränkebecher oder eine Flasche..das Regal sollte angeharzt sein...irgendwie widerstrebt es mir, zur Befestigung eines Holzregals Löcher in die linke Kanzelwand zu bohren. Schließlich wünsche ich mir noch ein dickes Filz-Rückenpolster an der Kanzelrückseite, einschließlich der Türinnenseite. Dieses werde ich aber in Eigenregie demnächst anbringen.
Sobald die erste Sau liegt, die von meiner mobilen Ansitzkanzel geschossen werden wird, melde ich mich bestimmt wieder!
Weidmannsheil und mit freundlichen Grüßen..
Michael Schlereth
-Revierpächter (Wald-/Feldrevier, ca. 200 ha) im südlichen Schwarzwald-
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